Durch den Lichtschutzfaktor (LSF, englisch: Sun Protection Factor, SPF) wird angegeben, wie viel länger man sich bei Verwendung des jeweiligen Produktes in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Diese Berechnungen beziehen sich auf die Verlängerung der Eigenschutzzeit der Haut, die je nach individuellem Hauttyp jedoch stark variieren kann.  
Zudem kann die Strahlungsintensität im Tagesverlauf stark schwanken, so dass eine zuverlässige Berechnung einer konkreten, individuellen Schutzzeit auf Basis des LSF im Grunde unmöglich ist.   

 

Wichtig ist deshalb insbesondere, sich nicht auf die Schutzwirkung von Sonnenschutzprodukten zu verlassen, sondern grundsätzlich äußerste Vorsicht im Umgang mit UV-Strahlung walten zulassen. Dazu gehört zum Beispiel, sich nicht länger als nötig direkter Sonnenstrahlung auszusetzen, die intensive Mittagssonne zu meiden, Textilbekleidung, Hut und Sonnenbrille zu tragen, sowie den Auftrag von Sonnenschutzprodukten regelmäßig zu erneuern und dabei stets eine ausreichende Auftragsmenge zu verwenden (2 mg pro Quadratzentimeter Haut).